Gremmendorf-Überschrift

Die Siedlung Gremmendorf ist vor nicht mehr als 200 Jahren aus einer kleinen Siedlung um den Hof Gremme in der Bauernschaft Delstrup entstanden und zählt zu den jüngsten Stadtteilen Münsters.

Ursprünglich war Gremmendorf schwerpunktmäßig als zukünftiger Industriestandort geplant, entwickelte sich zunächst aber in den 1930er Jahren zu einem Militärstützpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Kasernen in Gremmendorf von der britischen Besatzungsmacht übernommen.

In diesen Jahren wandelte sich Gremmendorf vom Villenvorort und Kasernenkomplex zum Wohnstadtteil. Die Nähe zur Innenstadt einerseits und zum Naherholungsgebiet Werse anderseits ließ Gremmendorf zu einem beliebten Wohnbezirk werden. Aber auch als Gewerbestandort bekam Gremmendorf zunehmend größere Bedeutung. Dafür stehen etwa das große Gewerbegebiet am Höltenweg aus den 70er Jahren und der privilegiert gelegene 88 Hektar große Gewerbepark Loddenheide.
Heute bildet Gremmendorf zusammen mit Angelmodde und Wolbeck den „Stadtbezirk Südost“. Allein in Gremmendorf wohnen zur Zeit knapp 11.000 Menschen.

Angelmodde-Überschrift

Angelmodde wurde bereits im Jahre 1175 als „Angelmudden“ erwähnt, wobei der Zusammenfluss von Werse und Angel der Gemeinde wohl ihren Namen gegeben hat.

Heute wie damals ist Angelmodde wegen seiner wunderschönen landschaftlichen Umgebung ein bevorzugter Wohnort der Münsteraner. Angelmodde gliedert sich in zwei Stadtteile, durch die Werseaue voneinander getrennt sind: Angelmodde- Dorf mit dem kleinen historischen Ortskern sowie Angelmodde-West und Angelmodde-Waldsiedlung am Albersloher Weg.

Zurzeit leben in Angelmodde rund 8.000 Menschen. Vor allem durch die Neubaugebiete in Angelmodde-West ist der Stadtteil gewachsen. Die Erhaltung und Entwicklung des historischen Erbes in Angelmodde-Dorf ist ein wichtiges Anliegen. So wurde das „Gallitzin-Haus“ am Angelmodder Weg restauriert und als „Haus der Kultur“ eröffnet. Darin informiert eine Dauerausstellung über das Leben und Wirken der Amalia Fürstin von Gallitzin (1748-1806), die über 25 Jahre in Angelmodde gelebt hat und dort auf dem Kirchhof beigesetzt ist.
Heute steht das Gallitzin-Haus für Ausstellungen, Vorträge, Konzerte und Lesungen zur Verfügung.

Quelle: Wikipedia-Link

Download: Stadtteilkarte

Gemeinschaft Gremmendorf, Angelmodde